Hier die aktuell gültige Satzung des Vereins:

Radsportverein UR A NI A De l m e n h o r st e .V .

von 1906

Satzung

§ 1
Name, Sitz und Neutralität

Der am 15. Mai 1906 gegründete Verein führt den Namen „URANIA“ und wurde am 15.05.1970 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Delmenhorst unter der Reg.Nr. VR 350 eingetragen.

Seither nennt sich der Verein

>Radsportverein URANIA Delmenhorst e.V.<, von 1906, mit der Kurzbezeichnung >RV URANIA Delmenhorst<.

Der Radsportverein URANIA Delmenhorst e.V. hat seinen Sitz in Delmenhorst.

Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und rassisch neutral.

§ 2
Geschäftsjahr

Das Geschäftssjahr ist das Kalenderjahr

§ 3
Zweck und Gemeinnützigkeit

Abs.1 Der Verein bezweckt die Pflege und Förderung aller Zweige des Radsports nach den Grundsätzen des Amateurgedankens.

Seine besondere Aufgabe ist die sportliche Ertüchtigung der Jugend, um sie zu lebensfrohen, charakterfesten Menschen heranzubilden.

Der Verein will seine Zwecke erreichen durch:

  1. Einrichtung und Durchführung eines regelmäßigen Übungsbetriebes in den radsportlichen Disziplinen sowie in ergänzender anderweitiger sportlicher Betätigung und Teilnahme an Radsportveranstaltungen,

  2. Veranstaltung von radsportlichen Wettbewerben und

  3. Veranstaltung von regelmäßigen Zusammenkünften zur Beratung und Schulung der Mitglieder in sportlicher und verkehrstechnischer Hinsicht.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.

Abs.2 Der Verein ist selbstlos tätig.

Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Abs.3 Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Vereinsämter sind Ehrenämter.

Abs.4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Abs.5 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an:

den Behindertenbeauftragten der Stadt Delmenhorst, zur Verwendung für den Behindertensport in Delmenhorst.

§ 4
Mitgliedschaft in anderen Organisationen

Der Verein ist Mitglied des Radsportverbandes Niedersachsen e.V. sowie seinen Untergliederungen, der dem Bund Deutscher Radfahrer e.V. angehört.

Der Verein regelt im Einklang mit deren Satzung und Sportordnung seine Angelegenheiten selbständig.

§ 5
Mitgliedschaft

Abs.1 Mitglied des Vereins kann jede unbescholtene Person werden. Der Antrag auf Aufnahme als Mitglied des Vereins ist unter Angabe von Namen und Vornamen, Beruf, Alter und Wohnung an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters als Zustimmung

hierzu abzugeben. Über den Antrag entscheidet der erweiterte Vorstand. Mit der Aufnahme unterwirft sich jedes Mitglied den Bestimmungen dieser Satzung.

Abs.2 Die Mitglieder des Vereins werden geführt:

  1. bis 14 Jahre als Schüler,

  2. von 14 bis 18 Jahren als Jugendliche und

  3. über 18 Jahre als ordentliche Mitglieder.

Abs.3 Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter.

Stimmberechtigt sind Mitglieder ab 18 Jahre.

Abs.4 Personen, die sich um die Sache des Sports oder um den Verein verdient gemacht haben, können auf Vorschlag von der Mitgliederversammlung unter Zustimmung von zwei Dritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Die Ehrenmitglieder haben das Recht ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Beitragspflicht befreit.

§ 6
Mitgliedsbeiträge

Beitragspflichtig ist grundsätzlich jedes einzelne Vereinsmitglied.

  1. Der Mitgliedsbeitrag ist monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich im voraus zu entrichten. Neuaufgenommene haben mit dem ersten Beitrag eine einmalige Aufnahmegebühr zu entrichten.

  2. Beitragsänderungen beschließt die Mitgliederversammlung.

  3. Alles Weitere sowie die aktuelle Beitragshöhe wird durch die Beitragsordnung des Vereins geregelt.

  4. Die Aufnahmegebühr und die Mitgliedsbeiträge setzt die Mitgliederversammlung fest.

  5. Der geschäftsführende Vorstand kann auf Antrag Beitragserleichterung gewähren.

§ 7
Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck – auch in der Öffentlichkeit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen. Näheres hierzu regelt die Geschäftsordnung (GO) .

§ 8
Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird beendet:

  1. durch freiwilligen Austritt,

  2. durch Tod oder

  3. durch Ausschließung.

Abs.1 Der freiwillige Austritt aus dem Verein ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zulässig.

Er hat durch schriftliche Erklärung gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand zu erfolgen. Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge zu entrichten.

Das ausscheidene Mitglied ist verpflichtet, alle vom Verein entliehenen oder zur Verfügung gestellten Dinge wie Schlüssel, Vereinsausweis o.ä., unaufgefordert wieder abzugeben.

Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung (GO)

Abs.2 Der Tod eines Mitglieds bewirkt sein sofortiges Ausscheiden.

Abs.3 Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung von dem erweiterten Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

  1. wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen,

  2. wegen Nichtzahlung von drei Monatsanteilen des Mitgliederbeitrags, trotz Aufforderung,

  3. wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins und unsportlichem Verhalten oder

  4. wegen unehrenhafter Handlungen.

Abs.4 Wird ein Mitglied nach § 8 Abs. 3 a ­ d ausgeschlossen,

so ist ihm unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit gegeben, sich zu rechtfertigen.

Der Ausschließungsbeschluss mit den Ausschließungsgründen ist dem betreffenden Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes per Rückschein bekannt zugeben.

Die Berufung muss binnen einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Ausschließungsbeschlusses eingelegt werden.

Die nächste Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

Vor Entscheidung der Mitgliederversammlung steht dem Mitglied kein Recht auf Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung über die Wirksamkeit des Ausschließungsbeschlusses zu.

Mit dem Ausschluss eines Mitgliedes erlöschen sämtliche durch die Mitgliedschaft erworbenen Anrechte an den Verein.

§ 9
0 rgane des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung,

  2. der geschäftsführende Vorstand,

  3. der erweiterte Vorstand und

  4. die Vereinsausschüsse

Abs.1 Mitgliederversammlung:

Mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Kalenderjahres, hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden.

Als oberstes Organ des Vereins hat sie insbesondere folgende Aufgaben:

  1. die Entgegennahme und Beratung des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung des geschäftsführenden Vorstandes,

  2. die Entlastung der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes und des erweiterten Vorstandes,

  3. die Wahl der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes und des erweiterten Vorstandes,

  4. die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge,

  5. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins und

  6. die Bildung von Vereinsausschüssen.

Abs.l.1 Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der geschäftsführende Vorstand im Bedarfsfalle einberufen.

Er muss dies tun, wenn ein Drittel der ordentlichen Mitglieder einen entsprechenden Antrag unter Angabe des Zweckes und der Gründe stellt.

Abs.l.2 Die Mitgliederversammlungen sind mit Angabe der Tagesordnung vom geschäftsführenden Vorstand durch Bekanntmachung im "Delmenhorster Kreisblatt" bzw. dem Nachfolgeblatt oder schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen einzuberufen.

Abs.l.3 Die Mitgliederversammlungen werden durch den 1. Vorsitzenden oder dessen Vertreter geleitet. Bei deren Abwesenheit bestimmt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.

Abs.l.4 Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer, in der Regel ist dies der Schriftführer/Öffentlichkeitsarbeit.

Abs.l.5

  1. jedes in der Mitgliederversammlung anwesende ordentliche Mitglied und jedes Ehrenmitglied hat eine Stimme. Stimmrechtsübertragungen sind unzulässig

  2. Schüler und jugendliche Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung und bei den Wahlen des Vereins kein Stimmrecht

Abs.l.6

  1. die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit in der Satzung nichts anderes bestimmt ist, gefasst.

Ungültige Stimmen und Stimmenthaltung werden nicht mitgezählt.

  1. für Satzungsänderungen sowie zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen erforderlich. In der Einladung zur Mitgliederversammlung ist auf die Anträge zur Satzungsänderung, zur Zweckänderung und zur Auflösung des Vereins besonders hinzuweisen.

Abs.l.7 Die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind schriftlich mit Angabe des zahlenmäßigen Abstimmungsergebnisses niederzulegen. Die Niederschrift ist vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

Abs.2 Der geschäftsführende Vorstand:

Der geschäftsführende Vorstand des Vereins besteht aus:

  1. dem 1. Vorsitzenden,

  2. dem 2. Vorsitzenden,

  3. dem Schatzmeister und

  4. dem Schriftführer/Öffentlichkeitsarbeit

.

Abs.2.1 Die Amtsdauer des geschäftsführenden Vorstandes beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Der geschäftsführende Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer geschäftsführender Vorstand ordnungsgemäß bestellt ist. Weiteres regelt die Vertretungsordnung (VO).

Abs.2.2 Der geschäftsführende Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Der Verein wird rechtsverbindlich durch jeweils zwei Vorstandsmitgliedern im Sinne des § 26 BGB vertreten.

Abs.2 .3 Der geschäftsführende Vorstand kann gemäß § 30 BGB besondere Vertreter ernennen und abberufen.

Abs.2.4 Die Stellung der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind in Stellenbeschreibungen niedergelegt.

Abs.3 Erweiterter Vorstand:

Der erweiterte Vorstand besteht aus den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes sowie aus:

  1. den Fachwarten der einzelnen Radsportdisziplinen,

  2. dem Pressewart/Medienbeauftragter

  3. dem Sprecher der lizenzierten Sportler und

  4. dem Jugendleiter

Abs.3.1

  1. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden bis auf den Jugendleiter von der Mitgiederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Es ist zulässig, bis zu drei Ämtern auf eine Person zu vereinigen.

  2. Der Sprecher der lizenzierten Sportler sollte in der Regel diesem Mitgliederkreis angehören oder diesem im Denken und Handeln möglichst nahe stehen. Er muss ordentliches Mitglied sein.

  3. Der Jugendleiter wird von den Schülern und Jugendlichen Mitgliedern ( § 5 Abs. 2a und b) auf die Dauer von einem Jahr gewählt und der Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorgeschlagen. Der Jugendleiter sollte ein ordentliches Mitglied gemäß § 5 Abs. 2c sein.

Abs.3.2

  1. Dem erweiterten Vorstand obliegt die Entscheidung über Aufnahme und Ausschließung von Vereinsmitgliedern.

  2. Sofern die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit übersteigen, kann der erweiterte Vorstand einen Geschäftsführer und weitere benötigte Kräfte antellen.

  3. Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder, darunter ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes, anwesend ist.

Er entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Abs.4 Vereinsausschüsse:

Soweit es die zweckvolle Durchführung der Vereinsaufgaben erfordert, werden Ausschüsse gebildet, die in ihrer personellen Zusammenstellung von der ordentlichen Mitgliederversammlung zu wählen sind.

Die Ausschüsse sind in ihrem Aufgabenbereich selbständig, unterstehen jedoch der Weisungsbefugnis des erweiterten Vorstandes.

§ 10
Kassenprüfer

Über die Jahresmitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von 1 Jahr zu wählen. Die Funktion des Kassenprüfers darf nicht länger als für die Zeitdauer von zwei aufeinanderfolgenden Jahren von der gleichen Person ausgeübt werden.

Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 11

A u f 1 ö s u n g des Vereins

Abs.1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ordentlichen Mitgliederversammlung mit der in § 9 Abs. 1.4 b festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.

Abs.2 Sofern die ordentliche Mitgliederversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, wird der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 9 Abs. 2.1 als Liquidator bestellt.

Abs.3 Die Verteilung des Vereinsvermögens unter die Vereinsmitglieder ist ausgeschlossen.

§12
Allgemeine Bestimmungen

Vorstehender Satzungsinhalt wurde in der Mitgliederversammlung am 27. Februar. 2006 beschlossen.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

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